Umweltschutz ist Klimaschutz

Alle reden von Umwelt- und Klimaschutz, aber echte politische Entscheidungen bleiben aus. Seit mehr als 25 Jahren bereits weiß man, dass die Industrie zwar wirtschaftliche Funktionen erfüllt, doch die Umweltbedingungen in vielen Ländern eine eher untergeordnete Rolle spielen. Trotz aller Daten und aller Verordnungen wurde wenig nachhaltige Existenz- und Gesundheitsvorsorge für heutige und nachfolgende Generationen geleistet. Staatliche Institutionen und Konzerne hatten beinahe ausschließlich den globalen Wettbewerb und eine Steigerung des Wirtschaftswachstums im Blick. Die Natur hat über viele Jahre und Jahrzehnte hinweg gelitten, die Zahl chronischer Erkrankungen wie Allergien, Diabetes, Autoimmunerkrankungen und Krebs steigt unaufhaltsam. Viele Alltagsprodukte und auch Nahrungsmittel tragen nach wie vor dazu bei.

Die Luftverschmutzung durch Auto- und Industrieabgase sowie Kohlekraftwerke macht einen hohen Anteil der weltweiten CO2-Belastung aus, die entscheidend zur Klimaerwärmung beiträgt.

Die Wissenschaftler weltweit schlagen seit Jahren Alarm, Naturschutz- und Umweltorganisationen tun ihr Möglichstes, um auf die Gefahren hinzuweisen und die FridaysForFuture-Aktivist*innen sowie viele andere versuchen auf die Situation, die Auswirkungen und ihre Ängste aufmerksam zu machen – und es passiert von politischer Seite aus nichts, was auch nur im Ansatz einen festen Willen zur beschleunigten Umsetzung notwendiger Maßnahmen erkennen lässt.

Die „grüne Strategie“ ist ein wichtiger Schritt, doch im Hinblick auf die verbleibende Zeit, ist es ein Tropfen auf den (im wahrsten Sinne) heißen Stein. Dass die Konzerne weltweit an einer Umsetzung beteiligt werden müssen, ist die wichtigste Hürde im Kampf gegen einen drohenden Klimakollaps. Es gibt einige Knoten im System, die durch Unachtsamkeit und irrationale Interessen über viele Jahre immer fester gezurrt wurden und jetzt schwer zu lösen sind.

Wir Verbraucher sind in der Pflicht

Jede Entscheidung, die wir im Alltag treffen, hat Einfluss auf unser zukünftiges Leben. Bei jedem Einkauf sollten wir darauf achten, dass wir gesunde Lebensbedingungen fördern. Wir müssen uns lösen von Bequemlichkeit und Gewohnheiten, kritischer werden und entschiedener, wenn es um die Zukunft geht.

Vieles geschieht unbewusst. Durch eine subtile Manipulation wird uns ein Einkaufsverhalten vorgegeben. Schnell, preiswert und bequem – das sind die bisher wichtigsten Kriterien. Jetzt müssen wir lernen, uns dem Einfluss der Werbeindustrie zu widersetzen. Wir müssen ein neues Bewusstsein entwickeln und durch unser Verhalten den Konzernen signalisieren, dass gute und gesunde Umweltbedingungen wertvoll sind.

Wir leben in einer demokratischen Welt und haben die Möglichkeit mitzuentscheiden und Einfluss zu nehmen auf die Entwicklung der nächsten Jahre und wir können die Weichen noch stellen. Jeder kann in seinem eigenen Haushalt und am Arbeitsplatz beginnen, um freundlicher zu unserer Umwelt zu werden.

Weitere Informationen folgen. Wer mit eigenen guten Ideen unsere Arbeit unterstützen möchte, ist herzlich willkommen. Wir freuen uns über einen interaktiven Austausch 🙂

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