Bestandteile der Impfstoffe

Moderna Spikevax® Inhaltsstoffe – mRNA – Impfstoff aus Glykoproteinen (Teilstücken) des SARS-CoV-2-Virus

Lipide/Fette

  • PEG2000-DMG: 1,2-dimyristoyl-rac-glycerol, methoxypolyethylene glycol (stabilisiert die Hülle)
  • 1,2-distearoyl-sn-glycero-3-phosphocholine (Lecithin)
  • BotaniChol® (pflanzliches Cholesterol)
  • SM-102: heptadecane-9-yl 8-((2-hydroxyethyl) (6-oxo-6-(undecyloxy) hexyl) amino) octanoate (Puffer, um mRNA zu schützen)

Diese Stoffe wirken zusammen, um die mRNA in die Zelle zu schleusen.

Salze, Zucker, Säurestabilisatoren und Säure

  • Sodium acetate (Zusatzstoff E 262a)
  • Sucrose (Zucker)
  • Tromethamin
  • Tromethamin Hydrochlorid
  • Acetic acid (Essigsäure)

Diese Stoffe wirken zusammen, um den Impfstoff nach der Herstellung und durch die Transportphase bis zur Impfung stabil zu halten.

Biontech – Comirnaty®

Virusprotein zur Aktivierung des Immunsystems als Schutz vor einem schweren Verlauf.

Lipide/Fette

  • 2[(polyethylene glycol (PEG))-2000]-N,N-ditetradecylacetamide (stabilisiert die Lipidhülle)
  • 1,2-distearoyl-sn-glycero-3-phosphocholine (Lecithin)
  • Cholesterol (pflanzlich)
  • ((4-hydroxybutyl)azanediyl)bis(hexane-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoate) (Unterstützt den Transport in die Zelle)

Salze und Zucker (Konservieren und schützen den Impfstoff beim Transport und der Lagerung)

  • Dibasic sodium phosphate dihydrate
  • Monobasic potassium phosphate
  • Potassium chloride (Salz)
  • Sodium chloride (Salz)
  • Sucrose (Zucker)

Biontech – Kids – Messenger ribonucleic acid (mRNA)

  • Nucleoside-modified mRNA – Virales Spike (S) Glycoprotein von SARS-CoV-2

Virus-Protein, zur Aktivierung des Immunsystems als Schutz vor einem schweren Verlauf

Lipide/Fette

  • 2[(polyethylene glycol (PEG))-2000]-N,N-ditetradecylacetamide (Lipidhülle, Stabilisator)
  • 1,2-distearoyl-sn-glycero-3-phosphocholine (Polster/Virusproteinträger)
  • Cholesterol (planzlich)
  • ((4-hydroxybutyl)azanediyl)bis(hexane-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoate) (Transportmittel der mRNA)

Zucker und Säurestabilisatoren

  • Sucrose (Zucker)
  • Tromethamin (Säurestabilisator)
  • Tromethamin hydrochloride

Durch die Nutzung der Stabilisatoren Tromethamin und Tromethamin hydrochlorid entsteht bei Biontech für Kinder eine veränderte Rezeptur. Die Phosphate wurden entfernt und durch Tromethamin ersetzt. Als Gründe werden eine bessere Stabilität und Wirksamkeit sowie eine Vermeidung unerwünschter Reaktionen durch Phosphate, Salze und Säuren genannt.

Bei bekannten Allergien gegen einen der aufgeführten Hilfsstoffe sollte das Risiko einer Impfung sorgfältig abgewogen werden. Vorab besteht die Möglichkeit, Einzelsubstanzen im Blut zu testen. Akkreditierte Labore stellen weitere Informationen zur Verfügung.

RKI – Informationen zur Impfung

RKI-Bulletin von August 2021 – Empfehlung zur Impfung bei Vorerkrankungen, bei Erwachsenen und Kindern

Corona-Monitoring – aktuelle Studie bis Dezember 2021

Fazit

Für gesunde Kinder ergibt sich aus den recherchierten Daten keine Grundlage für eine Impfpflicht. Bei Erwachsenen in Berufen, die in direktem Kontakt mit anderen Menschen stehen und ins Besondere in pädagogischen und medizinischen Berufen, in denen auch eine erhöhte Infektanfälligkeit bei bestehenden Vorerkrankungen der Kontaktgruppen eine Rolle spielt, sieht die Gesetzgebung aus gesundheitlichen sowie arbeits- und versicherungsrechtlichen Gründen einen besonderen Schutz vor.

Beide mRNA-Impfstoffe wurden inzwischen milliardenfach verimpft. Die Nutzen-Risikoabwägung spricht – besonders bei Menschen mit Vorerkrankungen und allen, die sich selbst und andere vor einem schweren Verlauf schützen möchten – für eine Impfung.

Voruntersuchungen können das Risiko einer unerwünschten oder allergischen Reaktion minimieren. Bei Vorerkrankungen sollte eine engmaschige Kontrolle erfolgen, um bei eventuell auftretenden Entzündungsreaktionen schnell gegensteuern zu können.

Die Impfung zeigt Wirkung. Nebenwirkungen können auftreten, jedoch auch kontrolliert behandelt werden. Eine Covid-Erkrankung kann dagegen bei den Betroffenen – besonders bei Vorerkrankungen – zu einem unkontrollierten und dramatischen Verlauf führen. Bei einer Überlastung der Kliniken sind die Voraussetzungen für eine individuelle Versorgung kaum gegeben. Eine Leitlinientherapie ist das Mittel der Wahl und die Wirkung und Verträglichkeit der eingesetzten Medikamente kann in der Regel vorab nicht mehr überprüft werden. In Akutfällen ist das medizinische Personal verpflichtet, unmittelbar zu handeln. Bei einer Impfung entscheiden Sie bewusst, Ihren Körper vor einem schweren Verlauf zu schützen.

Bei Kindern sollte eine Abwägung zur Impfung sorgfältig erfolgen. Möglicherweise lag bereits eine stille Infektion vor, die für eine ausreichende Immunreaktion gesorgt hat und durch einen Antikörpertest nachgewiesen werden könnte. Auch bei Erwachsenen kann der Antikörperstatus kontrolliert werden, um die Impfwirkung oder den Nachweis einer durchlaufenen Infektion zu überprüfen.

Wichtig werden weiterhin Schutz- und Hygienemaßnahmen bleiben. Abstand halten, Mundschutz tragen, Hände desinfizieren, Menschenansammlungen vermeiden.

Hinweis: Die zur Verfügung gestellten Informationen wurden aktuellen Publikationen entnommen. Wir versuchen durch die Weitergabe der Informationen zur Aufklärung beizutragen. Jede Entscheidung zu einem medizinischen Eingriff – und dazu zählt die Impfung – sollte mit einem Arzt/einer Ärztin Ihres Vertrauens besprochen werden.

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