Häufige Fragen zum Coronavirus

Was ist Corona?

Das Coronavirus enthält einen bisher unbekannten Erreger aus der Gruppe der Coronaviren (Kronenförmige Anordnung der Virenhaken) und verursacht die Erkrankung Covid-19 auch als SARS-CoV2 bezeichnet. Corona (allgemeiner Sprachgebrauch) ist im Dezember 2019 erstmalig in der chinesischen Provinz Hubei aufgetreten und hat sich seitdem weltweit ausgebreitet.

Was verursacht Corona?

Der Erreger SARS-CoV2 verursacht die Lungenerkrankung Covid-19.

Weitere Informationen zu Symptomen

Wie erfolgt die Übertragung?

Der Erreger wird durch Tröpfchen- und Schmierinfektion übertragen. Durch Husten oder Niesen sowie auch über verunreinigte Oberflächen. Auch im Darm, bzw. in den Ausscheidungen von Infizierten wurden Erreger gefunden. Eine sorgfältige Hygiene ist eine wichtige Maßnahme, um die Verbreitung zu verhindern.

Wie lange bleibt der Erreger auf Oberflächen?

Der winzige Erreger wird "schwimmend" in einer Virushülle transportiert. Auf einfachem Papier trocknet der Erreger realitv schnell ein (1-3 Tage), auf behandeltem oder versiegeltem Papier (auch Geldscheine) hält er sich bereits länger. Je besser die Lebensbedingungen für das Coronavirus auf Oberflächen sind, umso weiter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er auch eine längere Zeit (bis zu 9 Tage) übersteht. Eine regelmäßige Reinigung von Oberflächen mit desinfizierenden Substanzen oder zumindest mit einer Seifenlauge erschwert dem Erreger das Überleben. Hinweis: Das Handydisplay bietet für viele Keime einen Nährboden, auch für Coronaviren. Deshalb ist die Reinigung auch hier sehr wichtig.

Wie kann man sich schützen?

Wo viele Menschen zusammenkommen, steigt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion. Gefährlich beim Coronavirus ist die Übertragungsmöglichkeit ohne sichtbare Symptome. Infizierte können den Erreger in sich tragen, ohne sich selbst krank zu fühlen und sind somit die größten Unsicherheitsfaktoren bei der Verbreitung. Aus diesem Grund raten die Experten aus Asien allen zu einem Mundschutz und zu sozialer Distanz. Der in Europa angeratene Abstand von 1,5 bis 2 m sowie die Ausgangsbeschränkungen tragen ebenfalls zum Schutz bei. Hygiene bleibt weiterhin eine wichtige Maßnahme.

Wer ist gefährdet?

Generell ist jeder gefährdet, unabhängig vom Alter oder dem Gesundheitszustand. Jeder kann infiziert werden. Entscheidend ist jedoch, wie das Immunsystem mit dem Erreger umgeht. Bei einigen Menschen (etwa 80%) konnten nur leichte Symptome festgestellt werden. Bei etwa 15 % zeigten sich grippeähnliche Symptome mit einer starken Beteiligung der Lunge, starkem Husten und Schmerzen. Bei etwa 5% wurde die Lunge so stark angegriffen, dass eine Beatmung auf einer Intensivstation nötig war. Etwa die Hälfte der Intensiv-Fälle überlebt - sofern eine ausreichende Versorgung gewährleistet werden kann.

Wie kann Covid-19 behandelt werden?

Bisher ist nur eine symptomatische Behandlung möglich. Antivirale Medikamente und Impfungen befinden sich in der Entwicklungsphase.

Wie wird getestet?

Aktuell werden weltweit SWAB-Tests eingesetzt, die durch einen Abstrich der Rachenregion einen Virennachweis anzeigen können. Aufgrund der weltweit hohen Nachfrage nach Tests kommt es aktuell zu Verzögerungen bei der Versorgung mit Reagenzien, Test- und Schutzmaterial, dadurch können Tests nicht zu häufig durchgeführt weren, wie empfohlen. Zusätzlich muss meist eine Wartezeit von 3-5 Tagen überbrückt werden, bis Laborergebnisse übermittelt werden. Neue Antikörpertests sollen jetzt die Situation erleichtern.

Was muss ich beachten?

Wer Covid-19 überstanden hat, gilt nach den jetzigen Richtlinien als immun und könnte theoretisch wieder einem normalen Alltag nachgehen. Weil aber niemand vorhersagen kann, wie der individuelle Verlauf sein wird, sollte eine mögliche (Neu-)Erkrankung möglichst vermieden werden. Ein Mundschutz, Händewaschen und die Einhaltung der empfohlenen und angeordneten Regeln, wie soziale Distanz und die Vermeidung von Kontakten trägt zum Schutz bei und schafft gleichzeitig einen Zeitgewinn. Das Gesundheitssystem wird weniger belastet und die Forschung hat mehr Möglichkeiten zur Entwicklung einer passenden Behandlung.

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