Soziale Distanz

Ausgangsbeschränkungen - Ausgangssperre - Isolation

Die genannten Maßnahmen sind nötig, um die weitere Virusausbreitung zu vermeiden. Doch sie treffen uns in unserer persönlichen Freiheit und in unserem natürlichen Bedürfnis nach Gemeinschaft. Irgendwie kommt man damit klar, so die Rückmeldung aus einigen Gesprächen in den letzten Tagen. Es gibt viel zu tun innerhalb der Familie mit Kindern, der Alltag muss neu organisiert werden. Für Alleinstehende ist die Situation ähnlich, auch hier wird der Tagesablauf der Situation angepasst. Schwierig wird es dann, wenn Familien getrennt sind, wenn Paare weit auseinander leben, wenn zusätzliche Einschränkungen keine Möglichkeit mehr zum täglichen Spaziergang lassen oder niemand mehr da ist, mit dem man telefonieren oder sich austauschen könnte. Auch innerhalb der Familien, in gemeinsamen Haushalten oder Wohngemeinschaften kann die Frustration steigen, wenn der Austausch mit anderen fehlt.

Jeder wird in dieser Situation auch mit Ängsten konfrontiert. Die Sorge um die Gesundheit, um die Zukunft und um die Familie - vieles kann aktuell nicht beantwortet und geklärt werden. Man muss die Ungewissheit aushalten und dennoch versuchen optimistisch zu bleiben.

Entscheidend ist auch, wie bedrohlich und belastend die Maßnahmen aufgrund der persönlichen Situation empfunden werden.

Menschen, deren Situation weniger Sicherheit bietet, die ängstlich oder durch traumatische Erfahrungen geprägt sind oder bereits an einer weiteren Erkrankung leiden, benötigen in dieser Zeit sehr viel mehr Unterstützung. Soziale Netzwerke, Beratungen per Telefon und Videoübertragung sind absolut wichtig.

Regionale Ansprechpartner tragen wir gerne auf unseren Seiten ein!

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