Soziale Distanz

Ausgangsbeschränkungen - Ausgangssperre - Isolation

Im Frühjahr 2020 waren mit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie zahlreiche Einschränkungen verbunden. Eine "zweite Welle" könnte erneut zu Einschränkungen führen. Zusätzlich entwickeln sich Existenzängste.

Die genannten Maßnahmen treffen uns in unserer persönlichen Freiheit und in unserem natürlichen Bedürfnis nach Gemeinschaft. Irgendwie kommt man damit klar, so die Rückmeldung aus einigen Gesprächen im Frühjahr. Es gab viel zu tun innerhalb der Familie mit Kindern, der Alltag musste neu organisiert werden. Für Alleinstehende war die Situation ähnlich, auch hier wurde der Tagesablauf der Situation angepasst. Schwierig wurde es dann, wenn Familien getrennt waren, wenn Paare weit auseinander lebten und wenn der Austausch mit anderen fehlte. Auch innerhalb der Familien, in gemeinsamen Haushalten oder Wohngemeinschaften kann die Frustration steigen.

Die Sorge um die Gesundheit, um die Zukunft und um die Familie - vieles konnte und kann auch aktuell nicht beantwortet und geklärt werden. Man muss die Ungewissheit aushalten und dennoch versuchen optimistisch zu bleiben.

Entscheidend ist auch, wie bedrohlich und belastend die Maßnahmen aufgrund der persönlichen Situation empfunden werden.

Menschen, deren Situation weniger Sicherheit bietet, die ängstlich oder durch traumatische Erfahrungen geprägt sind oder bereits an einer weiteren Erkrankung leiden, benötigen in dieser Zeit sehr viel mehr Unterstützung. Soziale Netzwerke, Beratungen per Telefon und Videoübertragung sind absolut wichtig.

Regionale Ansprechpartner tragen wir gerne auf unseren Seiten ein!

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