Klug entscheiden

7 Punkte zu Corona

 1. SARS-CoV2 ist eine Erkrankung der Lunge, die jeden treffen kann.
2. Der Erreger Covid-19 wird durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen weitergegeben.
3. Abstand, Hygiene und Mundschutz sind die bisher einzigen wirksamen Maßnahmen.
4. Risikogruppe ist der Mensch, unabhängig vom Alter und von Vorerkrankungen.
5. Leugner, Verschwörungstheoretiker und "Trolle" gefährden die bisher erreichte Eindämmung.
6. Jeder Mensch strebt nach Freiheit und Selbstverwirklichung. Durch die Pandemie spüren wir gerade schmerzhaft, was bisher für uns selbstverständlich war und wie schnell sich alles ändern kann. Ein "Zurück" wird es nicht geben, deshalb müssen Werte jetzt neu definiert und neue Lösungen gefunden werden.
7. Wir leben in einer globalen Welt und stehen in sozialen und wirtschaftlichen Beziehungen von denen alle profitieren möchten. Entscheidend ist, wie klug jeder Einzelne mit dieser Verantwortung jetzt und in Zukunft umgeht.

Das Gesundheitssystem nicht gefährden

Hinter den Entscheidungen zu Ausgangssperren und Lockerungen stehen zahlreiche Daten. Politik und Wirtschaft versuchen seit Anfang März 2020 einen Weg zu finden, um die Infektionszahlen einzudämmen. Oft wurde vermittelt, es ginge dabei in erster Linie um die Alten und Kranken, die sicher mehr als andere betroffen sind, doch tatsächlich geht es um das Leben aller. Jedes System hat eine begrenzte Kapazität. In ein 250 ml Glas passen nur 250 ml Flüssigkeit, sonst läuft es über. Das Gesundheitssystem in Deutschland ist recht gut aufgestellt und verfügt über eine hohe Anzahl an Versorgungsmöglichkeiten, Praxen, Klinikbetten, Labore, Personal und Materialien. Doch auch hier gibt es Grenzen. Durch eine Pandemie, wie aktuell durch das Coronavirus ausgelöst, kann es passieren, dass bei einer hohen Ansteckungsrate die Klinikbetten schnell belegt sind und keine Kapazitäten mehr für weitere Not- und Krankheitsfälle zur Verfügung stehen.

Menschen fair behandeln

Leben birgt immer Gefahren und jedes Leben ist endlich. Dennoch hat kein Politiker das Recht zu entscheiden, wer leben darf und wer nicht. Auch wenn so manche Aussage im Nachhinein zum Missverständnis erklärt wird, es gibt Kinder mit lebensbedrohlichen Erkrankungen und es gibt Menschen im mittleren Alter, die von schwerwiegenden Krankheiten betroffen sind. Ebenso gibt es "die Älteren" mit gesundheitlichen Einschränkungen. Aktuell und im Rahmen der Corona-Pandemie besonders von politisch motivierten negativen Äußerungen betroffen sind alle Menschen mit Vorerkrankungen, gleich welchen Alters. Diesen Menschen den Lebensmut zu nehmen mit Aussagen, wie "Wegsperren", "...wären sowieso gestorben" oder "...man darf dem Schutz des Lebens nicht alles unterordnen" , ist verächtlich und grenzt an Mobbing. Mobbing als soziologischer Begriff beschreibt das wiederholte und regelmäßige, vorwiegend seelische Schikanieren von Einzelpersonen oder Gruppen.

Risiken minimieren

Es geht um Fakten. Es geht darum, die Erkrankungsrate durch das Coronavirus in allen Altersklassen so niedrig wie möglich zu halten. Es gibt aktuell keine Nachweise für eine dauerhafte Immunität, es gibt kein Medikament sondern nur die Möglichkeit Symptome zu lindern. Über die Langzeitfolgen einer Coronaerkrankung ist bisher wenig bekannt. Was benötigt wird, ist Zeit. Zeit in der weiter geforscht und ein wirksames Mittel entwickelt werden kann.

Neue Hygiene-Konzepte entwickeln

Im wirtschaftlichen Bereich geht es um mehr Verständnis. Viele Unternehmen haben mit Problemen zu kämpfen. Ein "Worst Case" war in den seltesten Fällen eingeplant. Für die sehr stark betroffene Gastronomie und Tourismusbranche sind die Hürden besonders hoch. Hier, wie auch in anderen Branchen, werden Konzepte benötigt, die für alle Mitarbeiter/innen einen virusangepassten Arbeitsschutz und für alle Gäste sowie Kundinnen und Kunden einen entsprechend hohen Infektionsschutz gewährleisten können. Durch die Möglichkeit der symptomfreien Übertragung des Coronavirus wird es in der Bewirtung und bei Übernachtungsgästen besonders knifflig. Auch bei wenigen Kunden- und Gästezahlen entsteht ein erheblicher Hygieneaufwand und zusätzlich ein Haftungsrisiko, das von Versicherungen aufgrund der höheren Gewalt-Einstufung des Virus oft nicht gedeckt wird.

Ob die Zusammenkünfte von Menschen in der Gastronomie und Hotelerie tatsächlich als riskanter zu bewerten sind als in Schulen, ist schwierig zu beantworten.

Weitere Informationen zu Branchenlösungen finden Sie hier.

Unterstützung und Absicherung für Unternehmen

Klärungsbedarf gibt es aktuell im Bereich der Betriebs-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen. Links dazu finden Sie nachfolgend.

 

https://www.dguv.de/corona/index.jsp

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_7/index.html

https://bildung.ukrlp.de/versicherte-leistungen/versicherte/schuelerinnen-schueler/aufsicht-und-haftung-in-der-schule/

https://www.dehoga-berlin.de/beratung/existenzgruendung/welche-versicherung/

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/betriebsschliessungen-streit-um-corona-versicherung-eskaliert-1.4860856

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